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| 1974 - Originalaufnahme Fa. A. Schuster&Sohn, Zittau |
Nach langen unschönen Vorfällen mit dem alten Instrument einer norddeutschen Orgelbaufirma aus dem Jahr 1939 wo sich der Aufbau bis nach 1945 hinzog und es bis zum Schluss nur störanfällig spielbar war....
| Ansicht 2020 |
....war es endlich 1974 so weit.... Ein neues und nun beeindruckendes Spielfreude vermittlendes Instrument wurde eingeweiht.
| Gehäusegestaltung Fritz Leweke, Halle. |
Siegfried Schuster mit seinen Leuten waren die Erbauer. 2009 wurde das Instrument von Fa. Weimbs überarbeitet. Sie bewerten die Orgel als Vorzeigeinstrument der damaligen Zeit, klanglich, technisch und in der Verarbeitung höchste Ansprüche folgend. So wie es zu DDR Zeiten eben möglich war. Der damalige Organist forderte eine etwas bessere liturgische Einsetzbarkeit der Orgel im Gottesdienst.
| Rückseite der Registerzüge - elektrische Registertraktur |
Die Registertraktur wurde elektrifiziert, ein Setzer eingebaut und eine Suboktavkoppel II-I (greift elektrisch in die Traktur ein) nachgerüstet.
| nachgerüstete Suboktavkoppel II - I greift elektrisch in die Mechanik ein. |
Die Registerzüge wurden alle ersetzt und sind nun mit Porzellanplatten versehen, sind aber an ihrer Position belassen.
| Spielschrank von Schuster, verändert von Weimbs. |
Einzelne Stimmen der Orgel wurden verändert. So Quintade 16' in Bordun 16' umintoniert und Vox Humana 8' ersetzt als Krummhorn 8'. Das gesamte klangliche Erscheinungsbild blieb mit diesen doch gewinnbringenden Arbeiten gewahrt. Ein tolles Instrument auf dem man Lust bekommt zu spielen.

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